NRW: Events mit 1.000 Personen
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NRW: Events mit 1.000 Personen


Am 7. Juni betrug die 7-Tages-Inzidenz in NRW 27,6. Damit sind ab 01.09. Musikfestivals mit 1.000 Personen möglich, wenn Tests oder Impfungen sowie ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegen. Bereits jetzt sind bestuhlte Events innen und außen möglich, wenn eine Schachbrett-Sitzordnung gegeben ist und die Gäste geimpft oder getestet sind.

Wer also im September oder Oktober in NRW ein Oktoberfest mit Band organisieren möchte, kann guten Gewissens in die Planung einsteigen. Und selbst wenn alles anders kommt, verspricht der Bund Entschädigungen.

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Wiesn ist geschützter Begriff
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„Wiesn“ ist geschützter Begriff

Wiesn
Wiesn | © canva.com

Das Deutsche Marken- und Patentamt befindet sich in München. Da war es für die Stadtverwaltung ein kurzer Weg, um das Wort „Wiesn“ als Marke anzumelden. Damit ist der Begriff europaweit geschützt.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gilt der Schutz für 21 Produktklassen, für die die Stadt München zukünftig Lizengebühren verlangen könnte. Wer also plant, beispielsweise einen Wiesn-Obstler auf den Markt zu bringen, sollte vorher im Rathaus anrufen.

Eine eingetragene Marke „Oktoberfest“ wird es nicht geben, das hat die Stadt bereits erfolglos versucht – das wäre für zahllose Oktoberfestbands eine kleine Katastrophe gewesen. Jedoch sind die Marken „Münchner Oktoberfest“ und „Oktoberfest München“ bereits durch die Stadtverwaltung beantragt worden. Damit will die Stadt als Veranstalterin des Oktoberfestes in München sogenannter Trittbrettfahrerei vorbeugen.

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Das Oktoberfestplakat 2021 wurde gewählt – Designerin kommt aus München
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Plakat Oktoberfest 2021

Das Plakat für das Münchner Oktoberfest steht fest! Ein blau-umrandetes Lebkuchenherz mit Wiesnsymbolen wie dem Olympia-Looping als Schleife, zwei Maßkrügen, Hopfenranken und einer Brezn vor einem strahlenden Hintergrund. Die Jury wählte das Motiv der 1994 geborenen Münchner Grafikdesignerin Maria Elisabeth Dick. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

Der Referent für Arbeit und Wirtschaft und Juryvorsitzender Clemens Baumgärtner über die Entscheidung: „Ich freue mich, dass das diesjährige Siegerplakat von einer jungen Münchner Designerin kommt. Das Motiv von Maria Elisabeth Dick besticht durch handwerkliche Perfektion, Dynamik und frische Farben. Es zeigt viel Herz für die Wiesn und einige unverzichtbare Zutaten für einen gelungenen Wiesnbesuch.“ (Quelle: muenchen.de)

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Olaf Scholz verspricht Entschädigung bei Absage von Veranstaltungen wegen Corona
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Corona update (06.12.2020)

Corona News: jetzt Veranstaltungen für 2. Jahreshälfte 2021 planen

Die Corona-Schutzverordnungen der Länder untersagen bis auf weiteres Veranstaltungen wie Betriebsfest, Theater, Oktoberfest, Kabarett, Après Ski Party, Comedy, Bayerischer Abend, Klassikkonzert etc. Die Branche litt extrem unter der Einschränkung: das faktische Berufsverbot stürzt Musiker*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Techniker*innen und andere beinahe in die Privatinsolvenz. (Wer kann, hält sich mit Ständchen über Wasser.) Novemberhilfe und Dezemberhilfe sind noch nicht ausgezahlt, die Gewährung der KfW-Kredite dauert, und wer einmal Hilfe zum Lebensunterhalt (Hartz4) beantragen musste, ist durch die demütigende Prozedur vielleicht ein Leben lang gestraft. Doch jetzt soll alles anders kommen.


Olaf Scholz verspricht Entschädigung bei Absage wegen Corona
Bundesfinanzminister Olaf Scholz | © BMF/Thomas Koehler/photothek.net

Olaf Scholz verspricht Entschädigung bei Absage

Der Tagespiegel zitiert aus einem Interview mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), in dem eine staatliche Übernahme der Kosten seriös geplanter Events versprochen wird, die wegen Corona wieder abgesagt werden mussten! „Wer jetzt solche Veranstaltungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 plant, die dann wider Erwarten doch abgesagt werden müssen, soll dafür Ersatz bekommen.“ Damit soll vermieden werden, dass die Veranstaltungsbranche mit leeren Händen dasteht, falls ab Sommer 2021 wieder Veranstaltungen erlaubt sind.

Ungeklärt ist die Frage, wie mit umsatzabhängigen Partnern verfahren wird. Denn anders als Künstler*innen wie bayerische Bands oder PA-Services oder Zeltverleiher erhalten diese keine festen Honorare.

Ob die neue Regelung auch für Privatveranstalter und Vereine oder lediglich für gewerbliche Organisatoren gilt muss wohl noch geklärt werden. Aber die Ankündigung des Bundesfinanzministers, dass Veranstalter bei Absage wegen Corona eine Entschädigung erhalten, ist ein sehr großer Hoffnungsschimmer!


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